Entwicklung eines MINT-Fachgebärdenlexikons: Von der Idee bis zur Umsetzung des „Sign2MINT“-Projekts

Die Anzahl tauber Forschender, Lehrkräfte und Studierender in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) steigt in Deutschland und international stetig an. Ihnen stehen jedoch selten speziell qualifizierte MINT-Gebärdensprachdolmetscher:innen  zur Verfügung, da es keine ausreichenden Weiterbildungen, kein MINT-Fachgebärdenlexikon und keine Videomaterialien zu bestimmten MINT-Themen gibt. Um diese Lücke zu füllen, entstand von August 2019 bis [Weiterlesen]

 

Geschlechtergerechte Sprache und Genus in der DGS

Teil II: Eine empirische Bestandsaufnahme

Wie in Teil I dieses Artikels (Kopf 2022)[1]Beide Teile des Artikels basieren auf meiner Masterarbeit „Geschlechtersensible Formulierungen in der Deutschen Gebärdensprache. Eine Bestandsaufnahme“, die ich 2020 an der Universität Hamburg verfasst habe. Ich bedanke mich herzlich bei meinen beiden Betreuerinnen Prof. Dr. Annika Herrmann und Mag.a Dr. phil. Verena Krausneker für die hervorragende Betreuung. Weiters [Weiterlesen]

 

Die Auflösung lokal mehrdeutiger Argumentstrukturen in der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS)

Einfluss von Übergangsbewegungen und nicht manuellen Markierungen

Unser Dank geht an die österreichische Gebärdensprachgemeinschaft, allen StudienteilnehmerInnen sowie allen tauben InformantInnen. Besonderer Dank gilt Reinhard Grobbauer für die Mithilfe bei der Erstellung des Stimulusmaterials. Vorangehende Studien zur Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) zeigten, dass das menschliche Sprachverarbeitungssystem dazu tendiert, ein Argument (ein/e Handlungsteilnehmer/in), das am Satzanfang auftritt und nicht eindeutig als Subjekt (S) oder Objekt [Weiterlesen]

 

Geschlechtergerechte Sprache und Genus in der Deutschen Gebärdensprache

Teil I: Eine theoretische Bestandsaufnahme

Dieser Artikel basiert auf meiner Masterarbeit „Geschlechtersensible Formulierungen in der Deutschen Gebärdensprache. Eine Bestandsaufnahme“, die ich 2020 an der Universität Hamburg verfasst habe. Ich bedanke mich herzlich bei meinen beiden Betreuerinnen Prof. Dr. Annika Herrmann und Mag.a Dr. phil. Verena Krausneker für die hervorragende Betreuung. Weiters danke ich allen, die zum Entstehen dieser Arbeit beigetragen [Weiterlesen]

 

Die Selektion darstellender Handformen

Eine Fallstudie zu sechs muttersprachlich gebärdenden Kindern

Sechs taube, muttersprachlich gebärdende Kinder zwischen 3;9 und 13;0 Jahren wurden von einer tauben Versuchsleiterin auf ihre Produktionen von darstellenden Handformen in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) getestet. Die Ergebnisse[1]Der vorliegende Artikel basiert auf Daten und Erkenntnissen aus meiner bisher unveröffentlichten Masterarbeit „The Acquisition of Depicting Handshapes in Austrian Sign Language (ÖGS): A Case Study of Six [Weiterlesen]

 

International Sign (IS) und English as a lingua franca (ELF): Konzeptuelle Herausforderungen jenseits der Sprachmodalität

International Sign (IS) wird verwendet, wenn Personen unterschiedlicher Gebärdensprachhintergründe zusammentreffen. Doch anders als es der Name vielleicht vermuten lässt, besteht IS nicht aus konventionalisierten und kodifizierten Sprachformen – obgleich es bei wiederkehrenden Treffen in etwas konventionalisierterer Form auftreten kann. Vielmehr entsteht IS in der Kommunikationssituation, in der es aus den vorhandenen Sprachressourcen der Interaktant:innen sowie [Weiterlesen]

 

AUSLAN Dictionary

Trevor Johnstons Gebärdensprachwörterbuch der australischen Gehörlosengemeinschaft

 

Dieter Neumann

eine kommunikativ-sprachliche Entwicklungsskizze eines gehörlosen Jungen bis zum Einschulungsalter (6;3 J.)

 

Christoph Röder

eine kommunikativ-sprachliche Entwicklungsskizze eines gehörlosen Jungen bis zum Einschulungsalter (6;3 J.)