Herausforderungen von Gebärdensprachdolmetscher:innen in Settings mit schwerstkranken und sterbenden tauben Menschen

[1]Der nachfolgende Artikel basiert auf meiner Masterthesis, die 2018 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. eingereicht wurde (vgl. Ruszynski 2018). Mein herzlicher Dank geht an Dr. Claudia Lorena Orellana Rios für die Betreuung dieser Arbeit sowie an meine Studiengangskoordinatorin Bettina Couné für ihre Unterstützung meiner Forschung. Es ist wenig bis gar nichts bekannt über die […]

 

Autonomie, Macht und Abhängigkeitsbeziehungen zwischen tauben Kund:innen und Gebärdensprachdolmetscher:innen

Taube Kund:innen und Gebärdensprachdolmetscher:innen stehen in einer interdependenten Beziehung, wobei Dolmetschenden mehr Steuerungsmöglichkeiten zukommen. Sprachliche und parasprachliche Machtmittel sowie der Einfluss auf die Beziehungsgestaltung der Gesprächsparteien bergen das Risiko, Abhängigkeiten im beruflichen Handeln zu reproduzieren. Durch den Ursprung des Gebärdensprachdolmetschens im familiären Care-Bereich haftet dem Dolmetschen durch internalisierte Rollenbilder und die Verankerung von Rechtsansprüchen tauber […]

 

Voicen – oh je!

Welche Dolmetschrichtung präferieren Gebärdensprachdolmetscher_innen und wie werden Schwierigkeiten beim Voicen begründet?

 

Das MÁS-Project

Erweiterung der Zugangsmöglichkeiten für gehörlose und behinderte Menschen zu Bildung und Beschäftigung

 

Professionalisierung

Ein soziologisches Modell und ein Beispiel aus der Praxis des Gebärdensprachdolmetschens in Österreich